Das EhrenamtsBüro

 

Die oft gestellte Frage „wofür steht “ beantworten wir hier: 

 steht für 
        Ehrenamtliches 
        Engagement für 
        Eltville am Rhein


Das EhrenamtsBüro 
 der Stadt Eltville
stellt seine Arbeit und seine Leit-Idee vor:

Die Förderung des freiwilligen Engagements auf kommunaler Ebene hat in der sozialpolitischen Diskussion der letzten Jahre einen immer höheren Stellenwert erhalten. In Zeiten leerer öffentlicher Kassen ist der Beitrag, den Ehrenamtliche für das Wohlfahrtssystem erbringen, unverzichtbar geworden; auf der anderen Seite betrachten immer mehr Menschen das freiwillige, soziale und bürgerschaftliche Engagement als Möglichkeit der gesellschaftlichen Partizipation und übernehmen gerne Aufgaben im Bereich der Gemeinwesens-Arbeit.  

Wer sind Ehrenamtslotsen?
Nach einer Aufbau-Qualifizierung, gefördert vom Land Hessen, sind sie ehrenamtliche Mitarbeiter/innen im EhrenamtsBüro zur Vermittlung und für den Aufbau von ehrenamtlichen Projekten.

  • Die Ehrenamtslotsen legen großen Wert auf eine politisch neutrale Haltung.. Die Arbeit der Ehrenamtslotsen ist auf alle Stadtteile gleichermaßen ausgerichtet. Die Bürgerinnen und Bürger aller Stadtteile werden bei der Suche nach Ehrenamtlichen und nach Vereinen/Organisationen mit einbezogen. 

 

Was heißt Ehrenamt?
Ehrenamtliches Engagement in Organisationen ist unbezahlte Arbeit, die von Engagierten z. B. aus Interesse an sozialen Kontakten, aus politischen Gründen, aus einer inneren Verpflichtung, aus Spaß oder um dazu zu lernen ausgeübt wird. Oft wird dies auch als freiwilliges oder bürgerschaftliches Engagement bezeichnet. Die größte Motivation für das ehrenamtliche Engagement ist jedoch, etwas persönlich und unmittelbar im Sinne der Kommune zu bewegen. 

Zusammenfassend lässt sich bürgerschaftliches Engagement (Ehrenamt) folgendermaßen definieren: 

  • bürgerschaftliches Engagement ist eine freiwillige
  • nicht auf  Erzielen eines persönlichen Gewinns gerichtete
  • auf das Gemeinwohl hin orientierte, kooperative Tätigkeit
  • die keine Erwerbstätigkeit ersetzt oder verdrängen darf

Es entfaltet sich in der Regel in Organisationen und Institutionen im öffentlichen Raum der Bürgergesellschaft. Selbstorganisation, Selbstermächtigung und Bürgerrechte sind die Fundamente einer Teilhabe und Mitgestaltung der Bürgerinnen und Bürger an Entscheidungsprozessen. Bürgerschaftliches Engagement schafft Sozialkapital, trägt damit zur Verbesserung der gesellschaftlichen Wohlfahrt bei und entwickelt sich, da es von den Bürgerinnen und Bürgern ständig aus der Erfahrung ihres Lebensalltags gespeist wird, als offener gesellschaftlicher Lernprozess. In dieser Qualität liegt ein Eigensinn, der über den Beitrag zum Zusammenhalt von Gesellschaft und politischem Gemeinwesen hinausgeht.

(Auszug aus dem Bericht der Enquete-Kommission „Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements“)